Standort aktuell

Urla / Türkei

27. Juli - 15. August

Heimaturlaub

Mal wieder Regen, grüne Wiesen, Berge...... SCHÖN

21. - 26. Juli

Slow down im Kiter Hotspot

Eine Woche in Urla - ein kleiner Kiter Hotspot mit herrlichem Wind bei schönen 33 Grad. Slow down, Mountainbiken und lesen. Mal wieder etwas Zeit zu lesen und einige kurze Videos zu drehen. Wer mag - viel spaß beim ansehen.

17. - 21. Juli

Was man so alles reparieren kann

Verschraubung Dieselleitung gebrochen - mitten auf der Hauptstrasse stehen geblieben. Hilfe in Sekunden in Sicht. Und weils so viel Spass macht, bauen wir gleich noch eine Aussenküche an den Abwassertank. Zwei Tage später baumeln die LED Scheinwerfer am Elektrokabel - 7 fette Schrauben, alle weggerappelt. Ach ja und das Dauerthema: Die Satellitenschüssel die macht, was sie will und kreuz und quer durch die Gegend fährt. Apropos fahren. Über Assos geht es immer an der Küstenlinie lang richtung Izmir, weiter bis Urla zum Kite und Suerf House. Zwischendurch noch ein Zwangsstop beim Zoll - aber das erzähle ich später.

14. - 16. JUNI

VON DER INSEL RICHTUNG IZMIR

Tip vorweg: Das Suchbild, das sind 100 Schildkröten...

Ich bummel mich die Küste herinter, immer richtung Izmir. Canaccale, übernachtet im Naturpark Yeniköy, Abstecher nach Assos - hier kann man in der Saison herrlich vor den 50 Restaurants direkt am Strand stehen - in der Saison (so wie jetzt) hat jedes Lokal einen Otopark - einen Parkplatz hinter dem Haus. Bis ich auf den rollen kann, stehe ich am Strand und der Massenansturm beginnt. Alle wollen mal probesitzen.... Abends finde ich mich dann in einem Dutzend türkischer "Facebüük" und "Ünstagrüm" Posts wieder.

10. - 13. Juli

Es geht in die Verlängerung

Läner als geplant bleibe ich auf der Insel! Weil sie schön ist. Weil ein Sturm und "überflutet" hat. Weil herumfliegende Teile eine Scheibe zerschlagen haben und diese mit Epoxid zusammengeflickt werden musste, weil ich einfach mal zur Ruhe gekommen bin und im Zeitlupentempo den Tag verbringe. Heute Abend geht es mit einem Einheimischen zum Essen - den und seinen Geheimtipp haben Achim und Katrin aufgetrieben, die jetzt schon seit 6 Wochen hier am Strand das Leben geniessen. Abschiedsessen für mich heute Abend. Morgen geht es definitiv weiter

6. - 10. Juli

Entspannen im Kite Surf Paradies

Wir verlassen Thassos und damit auch Griechenland. Es geht in die Türkei. Theoretisch. Praktisch ist an der Grenze erst einmal Schluss. "Big Boy" sei nicht regelkonform und ich dürfe mit meinem Auto leider nicht in die Türkei einreisen. Ich müsse wieder zurück. Sagt der Soldat am Schalter drei. Ich stelle mich erneut in der Schlange an, diesmal an Schalter 1: "Sehr schönes Auto" sagt die Dame, trägt einen Stempel und Vermerk in den Pass ein, und winkt mich durch. Nun bin ich drin und wenige Stunden später nach einen 90minütigen Fähr-Überfahrt auf "Göcekaja", und dort im Südem im Kite Surf Paradies, direkt im Sand und am Strand. 3 Tage werde ich bleiben, dann geht die Reise weiter.

1.-5. Juni

Von Versprechen und dem Stress und der knappen Zeit

Versprochen - morgen mache ich mal ein Video. Aber ,am hat irgendwie nie zeit, immer Stress, immer passiert was... :-) Morgen reiße ich mich zusammen, machen einen Wasch und Videotag. Heute war dafür einfach keine Zeit - über die Küste bei Kavala ging ews zum Fährhafen - übersetzen nach Thassos. Vor 20 Jahren war die ein geheimtip. Total verschlafen . Ja, das war einmal. Hier ist die Hölle los. Alle stände rappelvoll. Keine Chance frei zu stehen und die Campingplätze mit wenigen Reisenden und um so mehr griechischen Dauercampern dicht. Ich entscheide mich Piste statt strasse zu fahren - eine richtig üble - herrlich - aber eng - und nach gut 1,5 Stunden gibt es die Belohnung. Traumstrand! Nach einem Zwischenstop und weiteren 13 Kilomtern Piste ist schluss am golden Beach. Morgen schau ich mir das Drama rund um den Campingplatz einmal an

März 2019

Kavala - jede Bucht ein "kleiner Privatstrand"

Es geht weiter nach Kavala - die uchten davor sind ideal zum freien stehen und übernachten. Ein skuriler Wochenmarkt, eine Sushi bar die kein Sushi anbietet, herrliche Strände und übernachten direkt an der Wasserlinie mit non stop Meeresrauschen. Nächstes Ziel wird der Fährhafen von Kavala sein - über setzen nach Thassos. Morgen, vielleicht übermorgen, oder über-über-morgen.... mal sehen.

24. - 30. Juni

Family-Week 2 - Campingplatz für die Kisa

Schnell erzählt: Wir bleiben auf Sitonia - wechseln den Campingplatz - die Kids mögen's und wir können damit leben. Schöner kleiner Strand mit Badeplattform. nette Restaurants in der Umgebung, leckere Milchshakes - die Zeit vergeht im Flug.

16. - 23. Juni

Klassisches Weißware-Programm

Ws gibt nicht viel ungewöhnliches zu erzählen. Klassisches Campingplatz-Programm mit der Family - mein Sohn hat seinen Freund dabei - da ist einfach mal Campingplatz angesagt.

11. - 15. Juni

Wenn die eineiigen Zwillinge zu Besuch kommen

Die letzten Tage unterhalb von Thessaloniki auf Kassandra verbummelt und mit deim einen oder anderen Mails geschrieben - so auch mit Günter - das ist einer der "Eineiigen Zwillinge" - damit sind nicht die Fahrer, sondern die Autos gemeint. Wir schaffen es wirklich, dass unsere Wege sich für einen Kurzbesuch kreuzen - hat echt Spaß gemacht.
Was gibt es noch zu berichten? Neue größere Klimaanlage eingebaut in Thessaloniko beim Campingservice - sehr skuriles Ambiente im Hinterhof einer Werkstatt, aber unfassbar nette Betreiber, alles kostenlos von Strom bis Wlan, und nett, einfach nur nett.
Jetzt kommt die Familie und wir gönnen uns eine Nacht im Royal Hotel Thessaloniki - im Niemandsland zwischen Betonruinen steht dieses echt gepflegte 4 Sterne Teil mit herrlichem Pool.

7. - 10. Juni

Pflichtprogramm die zweite: Meteora

Auf dem Weg nach Thessaloniki sind 150 Kilometer Umweg Pflicht. Ein Abstecher zu den Meteora Klöstern - mit dem Fahrrad zu den Klöstern die Berge hinauf - eine echte Herausforderung.
Genau wie diese Campingplätze - um 23 Uhr klopft es an der Wohnmobiltür - mein Nachbar, ein Kuschelcamper der mir bis auf wenige Centimeter auf die Pelle gerückt ist. Er könne trotz Oropax kein Auge zumachen. Ich solle jetzt sofort die Klimaanlage ausmachen. Er käme nicht in den Schlaf. Wenn's nicht so abstrus wäre, müsste man sich totlachen. Bei 36 Grad Aussentemperatur bleibt die Flüster-Anlage an. Heute morgen packt der Kollege von nebenan ein und flieht - bin nich traurig drum :-)

3. bis 6. Juni

Trifft ein Elefant auf einen Wolf.....

.... fragt der Wolf den Elefant: Was machst du denn hier. Sagt der Elefont: Urlaub, und du, Wolf? Urlaub - sagt der Wolf.

Schön wars, Peter und Julia mit ihrem Elefanten etwas oberhalb von Athen getroffen zu haben - für die beiden geht es weiter richtung patras - heimwärts. Ich ziehe langsam nach Norden, Thessaloniki Airport, ich komme. Samstag in einer Woche werden Jule, Fynn und Christian dort aufschlagen - bis dahin bummel ich langsam die Küste hinauf. Heute stop unterhalb von Lamia - so langsam wird es heiss und voller: Die ghriechischen Schulferien haben heute begonnen.

3. Juni

Nächtlicher Besuch von der Polizei und Armee

Das wars dann mit dem schönen Strandstellplatz! 22:15 bollert eine Faust gegen die Autotür und irgendwer brüllt irgendwas auf griechisch. Irgendwer ist ein Polizist, und irgendwas heißt: Du musst hier weg. Man sei zu nah an einem Militärflugoplatz bei dem nachts Hubschrauber fliegen. Warum 200 griechische Autos nicht stören und 2 Wohnmobile (ein Franzose und ich) schon - weiß nur der Grieche. Diskutieren - das ist klar - bringt ichts. Ich behaupte, ich hätte viel zu viel getrunken und könne nicht mehr fahren. Das Problem löst die Grieche auf griechisch: Er verfrachtet mich auf den Beifahrersitz, übernimmt selbst das Steuer und fährt BIG BOY an den Stadtrand, wo angeblich alles besser ist. Und ja, ich habe die Fahrt überlebt, denn bei einer Vollbremsung wären der Grieche in Uniform und ich fast durch die Frontscheibe geknallt. Nach kurzer Schockstarre kommentiert der Polizist das mit den Worten: "Ui. Good brakes, good car, no greak car."

1. und 2. Juni

Juuurgen you are great

Es ist 1 Uhr nachts. Ich komme an meinen Stellplatz zurück. Der Jürgen. Der Kloppo.  Oder wie der BBC Kommentator im Radio schrie: " Juuuurgen you are great". Die Freude könnte nicht grösser sein. Könnte!!! Ich komme nach 3-6 Ouzo an der Stellplatz, an dem ich vorgestern alleine war. Heute stehen dort 20 bis 25 Mercedes Sprinter mit in jedem 3-6 Sinti und Roma. Wass tun? Türmen nach den Ouzo? Nichts wie weg? Ich beschließe eine andere Taktik, grüsse meine neuén Nachbarn nett und lege mich ins Bett. Ob ich gut schlafen werde? JA!

Nachtrag: 25 Sprinter mit 5 Personen im Schnitt - kein Klo und keine Dusche. Könnt ihr euch vorstellen, wie der Platz am kommenden Tag aussah? Ihr wollt euch das nicht vorstellen. Nie nie niemals.

1. und 2. Juni

Das Paradies beginnt hintzer der Müllkippe links

Eigentlich wollte ich längst aufgeben - nur gekurbel, nur Serpentinen, enge Gassen, dann noch diese hässliche Müllkippe.... Aber wenn giggle und meine Einschätzungen sich nicht täuschen, dann sollte danach eigentlich ein ganz schöner Abschnitt sein. Maximal zweimal, so habe ich mir geschworen, biege ich noch ab. Danach ist Schluss. Ich höre schon wieder Olivenbäume am Koffer langschrabben. Einmla links, zweites Mal links - dann ist es da, das Paradies. Tagüber werde ich bleiben - nachts zieht es mich leider ins weniger schöne Loutraki. Da gibt es einen Pizzabäcker aus Italien, und der hat Sky. Und ich damit Klopp, Liverpool und Champions League Finale.

31. Mai

Arztttermin und herrliche Einsamkeit

Ich muss zum Arzt - dabei wollte ich eigentlich nur in die heissen Thermalquellen vonm Loutraki. Aber wer seinen Hintern in das 34 Grad heisse Wasser setzen möchte, muss im Bad zuerst zur Arztvisite. Einmal Anmanese, Allergien? Asthma? Dann noch Blutdruck gemessen und es gibt ein Gesundheitszeignis: Mit 130 zu 80 Blutdruck darf ich jetzt Lebenslang ins Thermalbad. Sau lustige Prozedur. Man darf auch nur 45 Minuten maximal in der Therme bleiben, inkluisive umziehen.
Danach flüchte ich aus der Stadt an den einsamen Strand dahinter - nicht so schlecht die Aussicht und hinter Müllbergen und Gestrüpp nach einem einsamen Wanderweg tut sich plötzlich eine Coctailbar auf

30. und 31. Mai

Ja ist denn heut schon Weihnachten?

Päckchen kommen an - und: Alles neu macht der Dimitri. Einen Tag später als erweartet trifft die neue Eingangstür in Athen ein. Per Überlandbus wird sie nach Korinth zum Busbahnhof gebracht. Da holt Dimitri sie ab.  Ausbau der alten - ´Kotastrophe - Einbau der neuen Tür - genau so eine Katastrophe. Jetzt ist sie drin, mit Sikaflex verklebt und neu vernietet. Weiter zu Jorgos und seinen Jungs: Anschleifen, abkleben, zweimal lackieren. Und bei 28 Grad in der prallen Sonne trocknen lassen - herrlich staubig der Hinterhof.

28. - 29. Mai

Warten auf....... die neue Eingangstür

Warten warten warten - auf die neue Eingangstür. Morgen abend soll sie am Flughafen Athen landen.
Schöner warten geht kaum. Kurz vor Korinth - herrliche Buchten und ein Hotel mit 200 griechischen Gästen. Denen ist das hier (26 Grad) noch alles viel zu kalt. Wenn die niecht wollen, dann leg ich mioch einfach an den Pool.

23. - 27. Mai 2019

Von kleineren und größeren Katastrophen

Beide Schlösser der Eingangstür mit Gewalt zerstört - die Tür hat zwar gehalten, aber auf Dauer unbenutzbar. Eine neue Tür ist über den ADAC Plus Service nach Griechenland unterwegs. Am Donnerstag hoffe ich, sie in Korinth einbauen zu können.
Der Stoff der Markise ist gerissen - 5 Mann haben sie repariert: Eine Schneiderin hat eine neue Tasche genäht. Ein Segelmacher die Plane. Beim Chinesen gab es neue LED zur Beleuchtung der Markise. Ein freundlicher Campunplatzchef hat alle Nieten der alten Markise ausgebohrt - na ja, und ich hab dann am nächsten Tag alles wieder zusammengebaut.
Und meine gute Tat des Tages habe ich auch schon vollbracht: Eein deutscher HYMER-CAMPER hatte sich im Strand festgefahren. Der Man hat einen Auslands-Schutzbrief - seine Versicherung hat ihm gleich einen griechischen Abschleppunternehmer geschickt. Blöd nur, dass der sich dann auch im Kiesbett festgefahren hat.
Ein Job für "Big Boy" - nach 15 Minuten waren beide wieder raus.

21. und 22. Mai

Pyrgos - einfach nur Ruhetage

Wenig zu erzählen. Ruhetage. Ein wenig texten für Kunden. Internetseiten aktualisieren und eine neue Homepage für einen Kunden an den Start bringen. Also einfach Fotos schauen statt hier einen langen Text zu lesen. :-)

19. und 20. Mai

Interessante Nachbarn heute

Langsam die Küstenlinie Griechenlands hinunter, Richtung Peloponnes. Unterhalb von Patras ist heute Stop für die Nacht. Nach einem Strandspaziergang habe ich neue Nachbarn und bin eingeparkt - bin gespannt ob die Kollegen die ganze Nacht bleiben - wenigstens fragen sie mich nicht die Liebslingsfrage aller Weissware-Camper die sonst gerne neben einem stehen: "Was braucht der denn so"?

18. Mai 2019

Auf schwimmenden Holz-Pontons

Nach zwei Ruhetagen in Albanien gehts heute über die Griechische Grenze - nicht der schnelle Weg - lieber immer die Küste lang. Komisch, dass das Navi mir diese Route gar nicht vorschlägt. Nach 2 Stunden Kurven ohne Ende weiss ich warum: Die Strasse endet an einem Fluss!

Nur ein Holzponton an einem Stahlsein gezogen bringt Auto für Auto auf die andere Seite. Stolz erklärt mir Dimitri: Das hält sogar 4 Tonnen aus - da kannst du beruhigt drauf fahren - schön dass Dimi nicht weiss, dass ich 9,5 Tonnen wiege.

Wir schaukeln auf die andere Seite, kömpfen uns durch Ziegen- und Schafsherden und landen am Nachmittag unterhalb von Igoumenitsa in einer kleinen Marina.

Ela hat ein kleines Restaunant - täglich nur 3 Gerichte, frisch gekocht. Könnte schlechter laufen.

16. März 2019

Danke! Ich habe noch nie so freundliche Menschen kennengelernt

Es gibt nicht viel zu schreiben. Es gilt Danke zu sagen. Die Albaner sind unfassbar freundlich, hilfsbereit und nett - so wurde aus einem Heulkrampf mit Panikanfall ein Abend bei neuen Freunden mit Raki und Käse. Die Bilder sprechen für sich: Big Boy versenkt.

Starkregen hatte die ganze Strasse unterspült. Was nicht zu sehen war: Sie hatten auf schwarzer Plastikfolie nur ein paar Kieselsteine draufgeschmissen - darunter war leider ein Loch und Big Boy hat sich in Zeitlupentempo nach rechts ins grosse schwarze Nichts verabschiedet.

5 Stunden und zwei Traktoren später stand er wieder auf einer Art Strasse und die Helfer bestanden darauf, mich einzuladen.

Geht so etwas auch in Deutschland oder Südtirol?

13. - 15. Mai

Planlos bei Porsche, Betrug bei Bosch

Nachdem Mercedes stolze 2 Stunden an llen Kabelm im Sicherungskasten von Big Boy gewackelt hat, nichts sonst getan hat, war eine Rechnung von 300 Euro fällig.
Nur 150 fürs gleiche Kabelwackeln ohne erfolg hat meine Stammwerkstatt genommen. Und weiter leuchtet die Generator-Warnlampe. Nur mein Portemonnaie ist leer.
Jetzt soll es der Bosch Dienst Tirana lösen - auch Porsche Niederlassung.
9 Stunden in  der Werkstatt - 8 Stunden passiert nix. In der einen Stunde dafür unglaubliches: Esst sei der Regler der Lichtmaschine defekt. Stimmt nicht. Dann sei die original Lichtmachine zu klein. Da muss eine mit mindestens 80 Amper rein, so die Auskunft. Ist ja auch ein sehr grosses Auto.  Fassungsloses kopfschütteln - ich will nur noch Weg aus den Fängen der Auto-Abkassier-Maffia. Aber wer löst mein Problem?
Ali am Strassenrand verkauft gebrauchte Batterien, quasi runderneuert. Er kennt einen, sagt er, der sei gut mit ELEKTRÖNÜK.  9 Kilometer auf einem Schrottplatz finde ich den dann auch. Der Mann braucht 10 Minuten für seine Diagnose: Batterien in Ordnung, Lichtmaschine in Ordnung und ausreichend, Regler in Bestzustand, Nur das Kabel, dass zur Warnlampe führt, ist gebrochen. In weiteren 10 Minuten ist ein nerues Kabel verlegt, die Warnlampe geht wieder von alleine aus. Er will 5 Euro und hat das Problem gelöst. 3 Werkstätten zuvor haben mich um 749 Euro abgezockt. 

12. Mai

Tirane und der Apple Store

Was haben eine Tasse Kaffee und mein Laptop gemeinsam? Richtig, der Kaffee ist jetzt unter meiner Tastatur - schöne Schei.... Tirana hat einen Apple Store, der hat sogar sonntags geöffnet und da ich ohnehin in die Stadt will, wird Apple nun meine erste Adresse.
Die Auskunft dort ist schnell wie ernüchternd: Ihr Monitor hat auch was abbekommen. Eine neue Tastatur wäre in 2 Wochen da, der Monitor auch - aber Tausch und Einbau lohnen sich kaum. Kaufen Sie auf dauer eher einen neuen Mac.
Mein junger Fahrer - 25 und Student - fragt mich ob ich ihm vertraue? Er würde mir gerne helfen. Ich gebe ihm mein Macbook, mache 4 Stunden Stadtbummel in Tirana und af dem Rückweg treffe ich ihn wieder. Er hat einen Damen-Nylonstrumpf in der Hand. Darin alle Tasten meiner Tastatur. Die hat er gewaschen und getrocknet. Der Mac liegt von oben geöffnet vor mir. Er hat sich ein Foto gemacht, wie so eine deutsche Tastatur aussieht und setzt nun wie ein Puzzle Taste für Taste wieder in den Rahmen ein. Da ich heute bloggen und schreiben kann, ahnt ihr das Ergebnis: Der Computer funktioniert wie neu - nur hinter dem Display schimmert Milchkaffee.
Was es zu Tirana zu schreiben gibt? Seitenweise! Ich möchte nur eines erwähnen - die unglaublichen Gegensätze zwischen alt und neu, vor allem aber zwischen Steinreich und bettelarm. Während alte Frauen die Mülltonnen nach etwas verwertbarem untersuchen glüht bei jungen Albanern nebenan im ultramodernen, 8 Stockwerke hohen einkaufszentrum die goldene Kreditkarte. Die Kluft zwischen arm und reich ist gigantisch.

11. Mai

Flucht vor den Concorde Rentnern

Sie nennen sich Draculatours - und ich weiss gar nicht, was das gespenstischte an dieser Truppe ist. 70 Rentner in 35 Concorde und Morelo Wohnmobilen. Stuhlkreis direkt vor meinem Auto, dann beginnt der Reiseleiter Alphorn zu spielen und seine Frau schenkt billigen Schnaps an die rüstigen deutschen Rentner aus. Mein Entschluß steht: ich werde fliehen - wie der an die Küste. Einsam und alleine stehen. In drei Wochen beginnt die Saison, dann werden auf dem Strandabschnitt auf dem Foto 2000 bis 3000 Albaner sein - heute bin ich mit einem Fischer allein. 

9. Mai

Kuschel Camper in gross

Herrlich diese einsame Bucht - google verspricht eine sehr komplizierte Anfahrt und einen kleinen einsamen Strand kurz unterhalb von Dubrovnik. In einem hatte google Recht: Die Anfahrt ist sau-steil, mega-eng und es kracht nur so im Gebälk und die Äste fliegen in alle Richtungen weg und Holz splittert. Unten angekommen die erste Überraschung. Da steht schon einer! 15 Minuten später dann die nächste Überraschung: "Wir haben euch von oben gesehen - da dachten wir, da kann man übernachten." Schwupps, da waren es schon 3 - Kuschel-Camper getarnt als Expeditionsmobile.

7. Mai 2019

Oyster Reparatur und Wasserbad für Big Boy

Zwischenstop in Zadar - hier soll es eine autorisierte Werkstatt für Satteliten-Schüsseln geben - was immer autorisiert bedeutet, es gibt eine und seit heute hat Big Boy wieder TV Empfang.

Das beste an der Werkstatt? Der Stellplkatztip. Am Kieswerk links - nie aufgeben, immer weiter, die kleine Holzbrücke meiden, die bricht sofort ein. Lieber direkt durch den Bach und dann noch 3 Kilometer Piste bis zu einer einsamen Kirche, die eigentlich nur vom Seeweg erreichbar ist. DAS VIDEO DAZU

5. und 6. Mai

Auf geht's - mit Freude und Angst

Jetzt bin ich endgültig gestartet - kein zurück mehr. Das freut mich - und ich habe auch Angst, vor dem was in den kommenden 12 Monaten kommen mag und was sich im Leben unserer Familie verändern wird.
Das Wetter ist - freundlich gesagt - mehr als bescheiden. Deshalb Planänderung. So schnell und so weit wie möglich nach Süden. Nacht 1 in Venedig, Nacht 2 in den Bergen oberhalb von Zadar, Kroatien.
Die schlaue Idee war leider nicht so toll - hier ist das Wetter..... BESCHEIDEN aber dafür auch noch extrem windig.

30. April 2019

Kleinere und größere Katastrophen vor dem Start

Es sollte so eine Abschiedstour werden - noch einmal die Familie in Deutschland besuchen - na ja, es wuerde die mittlere Katastrophe! Anreise: Lichtmaschine fällt aus. Keine logische Ursache zu finden. Mercedes am Brenner wackelt 2 Stunden an den Kabeln - sonst nichts, kommt dann genau zum Feierabend der Werkstatt zur Erkenntnis: Wir können da jetzt nichts machen. Das müssen Sie mal in Ruhe überprüfen lassen. Gut, eine Rechnung über 299 Euro konnten sie schreiben.

Der nächste Tag, die nächste Katastrophe. beim Vorglühen bricht das Zündschloss ab und beim herausziehen des Schlüssels dann der ganze Zünschloss-Block auseinander. Adac: "Da können wir leider nichts machen. LKW und Oldtimer - na da sind uns die Hände gebunden." Ein interessierter Nachbar: "Wir haben das früher immer wie die Autodiebe gemacht - mit Kabel überbrückt und kurz geschlossen." Was soll ich sagen - nach 3 Minuten rollt der Laster wieder.

Der nächste Tag, die nächste Katastrophe - ihr ahnt es. Ich will die randvolle Kasette der Chemie-Toilette herausziehen und entleeren. Die hakt etwas. Ich ziehe nochmal und dann fliegt sie förmlich raus, über meinen Kopf, ich kann sie nicht mehr halten und aus 2 Metern Fallhöhe scheppert sie au den Boden. Zerlegt in 1000 Teile und ich zerstäubt - schöne Scheisse.

3 Tage später: HaKaWe in Hagen hat ein neues Zündschloss eingebaut und eine Relais gewechselt. Obelink in Holland hat eine Toiletten-Kassette vorrätig. Es könnte so schön sein - wenn....

Der nächste Tag, die nächste Katastrophe - oh jaaaa. Die Schweißnaht der Abwassertank-Halterung ist gebrochen. Ein Fall für Jungwolf Design - da wird am Samstag "Tag der offenen Tür" gefeiert - und morgen noch ein wenig geschweißt.

März 2019

Ich fange an zu packen

Ungeduld. Tag für Tag wird big boy schwerer - ich fange an einzuladen. Egal ob's schneit oder nicht....

Januar 2019

TÜV Termin und Werkstatt-Check

Kurz vor der Reise wird Big Boy noch einmal TÜV und einen Werkstatt-Termin bekommen - vom 28. bis 30. März wird der Laster durchgecheckt. Danach kanns los gehen.

Dezember 2018

Die letzten Einkäufe

Man glaubt ja nicht, was man vor so einer Reise alles kaufen kann und wahrscheinlich niemals braucht - aber sei's drum: Die letzten Vorbereitungen laufen. Packlisten für den Oman sind gemacht, die meisten Ersatzteile schon da oder geordert, der Countdown läuft bis zum Start am 12. Mai 2019.

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